
Seit August 2011 berät die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bundesweit auch auf Russisch und Türkisch. Eine Studie bestätigt jetzt die Bedeutung des Angebotes. Die finanzielle Förderung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) wurde bis Ende 2018 verlängert.
Seit Anfang 2013 entfällt die Praxisgebühr. An der Belastungsgrenze bei Zuzahlungen ändert das aber nichts. Das Gleiche gilt für Besuche beim Facharzt. Sie sind wie bisher ohne Überweisung möglich.
Für Migranten ist das deutsche Gesundheitssystem oft besonders schwer durchschaubar. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät daher auch auf Türkisch und Russisch. Jährlich nutzen rund 3.000 Ratsuchende dieses Angebot.
Neben den wichtigsten Fakten zur Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) beschreibt der Bericht die operative Entwicklung des Beratungsverbunds in den ersten zwölf Monaten der aktuellen Förderphase und liefert Einblicke in das neue Profil der UPD.
Ausführlich widmet er sich den Beratungsinhalten im Jahr 2011 und beschreibt die Entwicklung dieser Themen im Vergleich zum Jahr 2010. Das zusammenfassende Schlusskapitel benennt Entwicklungspotenziale und Herausforderungen und zieht erste Schlussfolgerungen für den Regelbetrieb der UPD.
"Ein Jahr Regelversorgung" bildet eine Brücke zu künftigen Berichten, die die UPD im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags einmal jährlich an den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten übergibt. Darin informiert sie über Erkenntnisse ihrer Beratungsarbeit und über Hinweise auf Problemlagen im Gesundheitssystem. Den ersten dieser Berichte veröffentlicht die UPD im Sommer 2013.