
Patienten haben bei der Auswahl einer geeigneten Reha-Einrichtung durchaus ein Mitspracherecht
UPD Experten-Chat mit der Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, am 18. August 2010
UPD kooperiert mit den Psychotherapeutenkammern Baden-Württemberg, Bayern und Berlin – Pilotphase
Neben der offenen bundesweiten Beratung erprobt die UPD im Rahmen des Modellprojekts auch neue Beratungsformen. Jeweils zwei regionale Beratungsstellen realisieren als Tandempartner Beratungskonzepte und überprüfen ihre Praxistauglichkeit und Akzeptanz bei den Ratsuchenden. Durch diese Projekte wollen wir vertiefte Erfahrungen für die künftige Ausgestaltung der Unabhängigen Patientenberatung in Deutschland gewinnen.
In diesem Projekt wird insbesondere türkischsprachigen Migrantinnen und Migranten eine bedarfsgerechte Beratung in der Muttersprache angeboten.
Ziel des Projektes ist, die Bevölkerungsgruppe der türkischsprachigen Migrantinnen und Migranten zu erreichen und eine dieser Zielgruppe angepasste Beratung zu entwickeln und anzubieten.
Das Projekt untersucht die qualitätsgesicherte Einbindung von freiwillig Engagierten und kooperierenden Expertinnen und Experten in die Arbeit einer unabhängigen Patientenberatungseinrichtung.
Speziell zum Thema neue Formen der Versorgungsleistungen sollen unabhängige und neutrale Informationsmöglichkeiten zur Verbesserung der Autonomie und Entscheidungskompetenz von Patientinnen und Patienten erprobt werden.
Hier sollen ältere Menschen ermutigt und unterstützt werden, sich zu ihren speziellen Belangen und Problemen zu informieren, damit sie mehr Möglichkeiten der Selbst- und Mitbestimmung wahrnehmen können.
Durch Einsatz verschiedener Methoden aus Marketing und sozialer Arbeit soll ein nachfrageorientiertes, speziell an den Bedürfnissen der Eltern und Großeltern ausgerichtetes Beratungsangebot etabliert werden.
Für sozial Benachteiligte gibt es bislang keine spezifischen Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Orientierung im Gesundheitswesen. Ziel dieses Projektes ist, in der Modellregion ein solches Angebot zu implementieren.
Dieses Projekt erprobt Kommunikationsstrategien, die Gruppe der sozial Benachteiligten besser am Informationsgeschehen im Gesundheitswesen teilhaben zu lassen.