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2.3.1.3 Ressourcen von potenziellen Unterstützer/innen

Die Kooperationspartner übernehmen bei der Erschließung von neuen Zielgruppen eine wichtige Rolle und haben erhebliche Wirkung als Multiplikator/innen. Die Kooperationsstruktur sollte deshalb vielfältig sein und Kooperanden aus unterschiedlichsten Bereichen einschließen. Auch die Zusammenarbeit mit Akteur/innen, die nicht unmittelbar im Gesundheitsbereich tätig sind, kann hilfreich sein und ermöglicht unterschiedliche Kooperationsformen. Als Unterstützer kommen insbesondere die Träger von allgemeinen Angeboten für Migrant/innen infrage. Erfahrungen in der Trägerstruktur im Migrationsbereich sind hilfreich und die Nutzung vorhandener Strukturen in diesem Bereich kann die Einführung des Angebots beschleunigen.

Für die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern ist eine lange Vorlaufphase einzuplanen. Terminfindungen sind aufgrund der Arbeitsbedingungen der Einrichtungen (Teilzeitmitarbeitende/Arbeitsbelastung) aufwendig. Zunächst muss das Vertrauen der Institution gewonnen werden. Dazu muss dem potenziellen Kooperationspartner das Profil der UPD vermittelt werden. Zum Vorstellungsgespräch sollten daher Flyer und evtl. eine Themenliste mitgebracht werden. Kommt eine Zusammenarbeit zustande, erweist es sich als günstig, eine langfristige Terminplanung vorzuschlagen und die Kooperationsvereinbarung schriftlich zu fixieren.