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< zurück ǀ Inhaltsverzeichnis ǀ vor > ǀ Seite als PDF speichernInsbesondere die Zeit der Ratsuchenden ist begrenzt. Wie eine qualifizierte Umfrage in der Zielgruppe ergab, sind die Eltern zeitlich wenig flexibel. Ihre Möglichkeiten, externe Informationen einzuholen oder Rat zu suchen, orientiert sich nicht an den üblichen Öffnungszeiten von Beratungsangeboten, sondern richtet sich nach den familiären Umständen und reduziert sich im Wesentlichen auf zwei Zeitfenster: um den Mittagsschlaf des Kindes (ca. 13 Uhr) und nach dem Zubettgehen des Kindes (ca. nach 21 Uhr) (siehe auch die Evaluationsergebnisse des „Pina-Projekts“ der Charité zur Prävention von Allergien und Asthma). Auch die örtliche Flexibilität von Eltern ist eingeschränkt.
Auf diese besonderen Voraussetzungen kann mit der Erweiterung des Angebotes im Bereich der Onlineberatung reagiert werden. Nach Einschätzung mehrere Hebammen eröffnet sich dadurch ein hemmschwellenfreies Beratungsangebot. Zusätzlich ist ein Onlineberatungsangebot ganz besonders für sozial schwächere Eltern attraktiv, weil sie in diesem Rahmen unter Umständen Fragen und Themenbereiche ansprechen können, die ihnen bei Kinderärzten unangenehm sind. Bei einem Online-Angebot kann auch anonym angefragt werden. Seit Oktober 2009 bietet die UPD die Möglichkeit einer Onlineberatung.