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< zurück ǀ Inhaltsverzeichnis ǀ vor > ǀ Seite als PDF speichernDas Konzept der Leichten Sprache ist aus der Arbeit mit geistig behinderten und lernbehinderten Menschen entstanden. Die Selbstvertretungsorganisation für Menschen mit Lernbehinderung „Mensch zuerst“ (People First Deutschland) setzt sich für eine barrierefreie oder zumindest barrierearme Sprache ein und hat „Das neue Wörterbuch für Leichte Sprache“ herausgegeben. Das Netzwerk Leichte Sprache hat eine Liste erstellt, in der Faltblätter, Broschüren und Internet-Seiten in Leichter Sprache aufgeführt sind. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat inzwischen Texte in Leichter Sprache herausgegeben, z.B. „Das trägerübergreifende Persönliche Budget“ (siehe Anlage).
Regeln für Leichte Sprache finden sich in dem genannten Wörterbuch sowie auf der Internetseite des Netzwerkes Leichte Sprache. Die Europäische Vereinigung der International League of Societies for Persons with Mental Handicap (ILSMH) hat „Europäische Richtlinien für die Erstellung von leicht lesbaren Informationen für Menschen mit geistiger Behinderung für Autoren, Herausgeber, Informationsdienste, Übersetzer und andere interessierte Personen“ (siehe Anlage) entwickelt.
Durch diese besonders einfache Sprache fühlt sich allerdings die Zielgruppe sozial benachteiligter bzw. bildungsferner Menschen in der Regel nicht angesprochen und teilweise sogar nicht ernst genommen. Aus diesem Grund wird in den UPD-Broschüren eine einfache Sprache benutzt, die Teilaspekte der Leichten Sprache berücksichtigt.
Damit die Broschüren bei den Teilnehmer/innen Akzeptanz finden, darf die Sprache sie weder über- noch unterfordern. Texte sollten deshalb nicht in Leichter Sprache, aber dennoch einfach und verständlich formuliert sein.