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< zurück ǀ Inhaltsverzeichnis ǀ vor > ǀ Seite als PDF speichernUm junge Eltern zu erreichen, ist eine geschlossene Eltern-Kind-Gruppe gut geeignet. In solchen geschlossenen Gruppen besteht eine hohe Bereitschaft, über persönliche gesundheitliche Anliegen zu sprechen. Falls die Gruppe in einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung stattfindet, ist ein niedrigschwelliger Zugang gewährleistet.
Beispiel: Die Stadt Ludwigshafen bietet in Oggersheim-West innerhalb einer Kinder- und Jugendeinrichtung eine Eltern-Kind-Gruppe für Kinder unter 3 Jahren an. Die überwiegend teilnehmenden Frauen wohnen im direktem Umfeld der Einrichtung und beziehen ihre Einkommen aus dem Niedriglohnsektor oder erhalten Hartz IV. Einige waren alleinerziehend.
Ein bereits vorhandenes bedürfnis- und interessenorientierte Angebot während des gemeinsamen Frühstücks ermöglicht es, die Eltern bei der Erstellung eines Programms mit Gesundheitsthemen durch die Patientenberatung einzubeziehen. Die hohe Akzeptanz der UPD-Beratungsangebote bei den sozialpädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit.