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UPD-Handbuch zur Modellprojektphase 2006-2010

Das folgende Handbuch dokumentiert für die interessierte Fachöffentlichkeit die Ergebnisse der Modellprojektphase 2006-2010.

Der Internet-Auftritt der Unabhängige Patientenberatung Deutschland | UPD für den Zeitraum ab 2011 wird zurzeit neu entwickelt.

Bitte haben Sie hier noch etwas Geduld. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

UPD Handbuch - Vorwort

Im Mittelpunkt dieses Handbuches steht die unabhängige Patientenberatung im Rahmen des Verbundes Unabhängige Patientenberatung Deutschland UPD als spezifische Form institutionalisierter Beratung und relativ neues Versorgungsangebot. Das Handbuch hat die Aufgabe, wesentliche Ergebnisse der Modellphase der Jahre 2006 bis 2010 für die Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der vorliegende Text dokumentiert wichtige Bereiche der Entwicklung der Unabhängigen Patientenberatung in Deutschland, die aus vielen Ideen, Ansätzen und Strukturen gewachsen und mittlerweile zu einem System der „strukturierten Vielfalt“ geworden ist. Ergänzt wird die Darstellung durch eine Vielzahl von Konzepten, Erläuterungen, Arbeitsmaterialien und Handlungsleitfäden. Diese finden sich in den Anlagen und sind mit den einzelnen Handbuchkapiteln verknüpft. In diesen Materialien spiegeln sich unterschiedliche fachliche Herangehensweisen, Umsetzungsstrategien und modellhafte Entwicklungen der letzten Jahre des Verbundes wider. Diese Entwicklungen zeigen sich als so komplex und vielfältig wie die Anfragen und Anliegen derjenigen, die die UPD nutzen.

In Kapitel A werden zunächst die allgemeinen Grundlagen und historischen Bezüge der Verbundentwicklung dargestellt. Hierbei wird insbesondere auch auf die erste Modellphase in den Jahren 2000 bis 2005 eingegangen und ein Blick auf Entwicklungen der Patientenberatung in anderen europäischen Ländern geworfen.

In Kapitel B wird die Beratungsarbeit der UPD vorgestellt. Dies umfasst den grundsätzlichen konzeptuellen Rahmen ebenso wie die konkreten Umsetzungsformen einer allgemeinen unabhängigen Patientenberatung.

Wie besondere Zielgruppen der Patientenberatung erreicht und besondere Beratungsformen eingebunden werden können, ist Gegenstand von Kapitel C. Es stellt die Teilprojekte des Verbundes zur Einbeziehung von Gruppen von Migrant/innen, ehrenamtlich Engagierten, sozial Benachteiligten und Marginalisierten vor. Für diese besonderen Ansätze in der Patientenberatung standen in den Jahren 2006 bis 2010 im Verbund zusätzliche Ressourcen zur Verfügung. Das Kapitel resümiert die in den Teilprojekten gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen im Hinblick auf eine mögliche Einbindung in den Regelbetrieb der Patientenberatung.

Kapitel D beschäftigt sich mit der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im UPD-Verbund – einem Bereich, dem in den letzten Jahren der Verbundentwicklung besondere Aufmerksamkeit galt. Hier wird dargestellt, welche vielfältigen Maßnahmen in der UPD entwickelt und umgesetzt wurden, um in den beteiligten Beratungsstellen unter unterschiedlichen regionalen und organisatorischen Bedingungen dennoch eine gemeinsame und einheitlich hohe Qualität des Beratungsangebotes herzustellen.

Vernetzung und Kooperation als zentrale Elemente der Verbund-Arbeit werden in Kapitel E beschrieben. Hierbei wird ebenso wie in dem darauffolgenden Kapitel insbesondere auf das Zusammenspiel von örtlichen, regionalen und landesweiten Anstrengungen eingegangen.

Kapitel F widmet sich der Öffentlichkeitsarbeit als wesentlicher Grundlage für die erfolgreiche Verankerung des Beratungsangebotes im deutschen Gesundheitswesen. Zugleich wird dargestellt, wie es gelang, trotz diversifizierten Trägerschaften und vielfältigen Interessenslagen eine gemeinsame Marke Unabhängige Patientenberatung Deutschland zu etablieren.

Das abschließende Kapitel G versucht ein Fazit des Modellprojektes und gibt einen Ausblick auf die Zukunft unabhängiger Patientenberatung in Deutschland.